lieben ist ein Verb…

Lieben ist eine Tätigkeit.

Quelle: Wikipedia

Was sich im ersten Augenblick ein wenig eigenartig anhört, möchte ich hier gerne erklären.

Wenn Menschen sich verlieben, entsteht ein Hormoncocktail, der die berühmten Schmetterlinge im Bauch und die buchstäbliche Sicht durch die rosarote Brille auslöst.

Dieser Hormoncocktail hält in den meisten Fällen so zwischen 3 Monaten und 1 Jahr an, in seltenen Fällen auch viele Jahre.

Danach meldet sich wieder der Normalzustand zurück, die rosaroten Brillengläser entfärben sich und man fängt an, den gefundenen Partner mehr und mehr als normal zu sehen… ohne den berauschenden Nebel, den der Hormoncocktail des Verliebtseins ausgelöst hat.

Fortan sehnen sich viele Menschen in Partnerschaften nach dem Verliebtsein (Hormoncocktail) und empfinden einen schwelenden Mangel in der Partnerschaft.

Hier treten dann solche Aussagen auf wie “…ich liebe (ihn / sie) nicht mehr so sehr…” oder “ich glaube, (er / sie) liebt mich nicht mehr.

In den meisten Fällen ist das schlicht eine Folge des unmöglichen Versuchs, die Wirkung des Coacktails des “Verliebtseins” wieder zu erlangen.

Was Sie tun können

Ein Erfolgsrezept erfolgreicher Paare ist es, zu akzeptieren, dass die berauschende Wirkung des Verliebtseins irgendwann einfach mal vorbei ist und man trotzdem noch genau den Partner an der Seite hat, den man sich vor einiger Zeit ausgesucht hat.

Er / sie ist noch genauso knuffig, puffig, nett, intelligent, aufgeschlossen, sexy und so weiter wie zum Zeitpunkt des Verliebens… nur Ihre Brille ist nicht mehr rosarot.

Wahrscheinlich lohnt es sich für Sie nach wie vor, Ihren Partner zu lieben und ihn an Ihrer Seite zu behalten. Was bisher das Liebesrauschcocktail automatisch besorgt hat – nämlich den Rausch der Liebe – müssen Sie nun übernehmen.

Das ist gar nicht so schwer, sie müssen es nur tun, also z.B.

  • Bringen Sie Ihrem Partner die Wertschätzung entgegen, die Sie im Zustand der Verliebtheit aufgebracht haben.
  • Schmieren Sie ihm / ihr morgens mal ein Brötchen.
  • Massieren Sie gerne ? Super – Ihr Partner / Ihre Partnerin nimmt es gerne an.
  • Ebenso wie die Einladung zum Essen
  • …zum gemütlichen Saunabesuch
  • …zum Ausflug zu zweit
  • u.s.w.

Sie können Ihren Partner aber auch lieben, in dem Sie…

  • Ihm / ihr zuhören
  • Ihn / Sie an Ihren Gedanken teilhaben lassen
  • und gemeinsame Probleme zusammen lösen
  • Seine / Ihre Wünsche ernst nehmen und schauen, inwieweit Sie bereit sind, diese zu erfüllen

Lieben ist eine Tätigkeit, die sich auf körperlicher und seelischer Ebene abspielt. Darauf haben Sie Einfluss.

Verliebtsein ist ein Zustand, der von Ihrem Instinkt gesteuert wird und den Sie nicht beherrschen können.

Nehmen Sie Ihre Partnerschaft in die Hand und lieben Sie Ihren Partner… bei jeder Gelegenheit – davon gibt es genügend, wenn Sie hinschauen…

Viel Spaß dabei…

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Müssen Sie mal ?

Dieser Artikel handelt vom Müssen

Um es gleich vornweg zu nehmen – am besten ist es, wenn das Müssen auf wenige Situationen beschränkt bleibt, z.B. wie hier beim berühmten Brüsseler Wahrzeichen.

Machen Sie sich die Macht Ihrer Worte und Gedanken bewusst

Über die Macht der Worte ist schon viel geschrieben worden. Ich wil mich hier auf einen Aspekt konzentrieren: Die Macht des Wortes “Muss”.

Worte sind gesprochene Gedanken. Gedanken bestehen aus Worten. Gedanken bestimmen Ihre Taten und Ihre Taten bestimmen Ihre Gedanken.

Achten Sie mal darauf, wie oft Sie am Tag “ich mus” sagen, z.B. :

  • Ich muss noch zu Oma
  • Ich muss noch ins Training
  • Ich muss noch ins Internet
  • Ich muss noch…. dies und das und jenes…

Vielleicht deckt sich Ihr Verständnis von “müssen” ja mit meinem – zumindest ein wenig. Ich denke, “müssen” ist für Taten reserviert, die eher eine Pflicht, oft auch eine leidige Pflicht darstellen. Müssen müssen in der Regel Untertanen, die von ihren Despoten zu etwas gezwungen werden. Der freie Mensch hingegen handelt am besten in seiner Entscheidung frei und “muss” deswegen viel seltener, als er es sagt.

Ihr Unterbewusstsein brennt sich dieses Müssen aber ein. Und: Wenn Sie “müssen” sagen oder denken, lässt das darauf schließen, was sich tief in Ihrem Unterbewusstsein bereits abgespielt hat: Sie stehen vor eine (lästigen) Pflicht.

Mein Tipp: Ersetzen Sie so oft wie möglich das Wort “muss” gegen “will”. Wenn Sie dabei merken, dass Sie mit Ihrem Gewissen in Konflikt geraten, weil Sie sich anlügen müssen um ein “Muss” in ein “Will” umzuwandeln wird es Zeit darüber nachzudenken, warum Sie das, was Sie vorhaben eigentlich tun.

Wenn Sie eine Antwort finden, die wieder auf ein “Muss” hinausläuft, trauen Sie sich ruhig weiter zu fragen: warum, warum, warum… ?

Also z.B. :

“Ich muss noch Peter helfen, sein Dach zu decken…”

Warum ?

“Ich muss, weil er mir dann sicher auch hilft, meines zu decken”

Warum brauchst Du das ?

“Weil ich Geld sparen muss..”

Warum musst Du Geld sparen – hast Du nicht genug ?

“Doch, aber ich muss es behalten und mehren…”

Warum ?

…..

u.s.w.

Was bringt Ihnen das ?

Wann immer Sie Dinge tun, die Sie tun wollen, besteht die Chance, dass Sie Ihnen nicht nur leicht von der Hand gehen, sondern Sie auch noch erfolgreich dabei sind.

Das sind in der Regel die Tätigkeiten, bei denen Sie nicht merken, wie die Zeit vergeht und in denen Sie hochgradig produktiv und glücklich sind.

Können Sie sich einen passionierten Briefmarkensammler vorstellen, der sagt: “Ich muss noch meine Briefmarken einsortieren…” ? Oder eine Hobbymalerin, die sonntags an der Küste steht um diese zu malen, die sagt: “… ich muss aber noch diese Konturen hier malen…” ?

Ersetzen, ersetzen, ersetzen….

Versuchen Sie, wann immer es geht, Ihr “muss” durch “will” zu ersetzten. Akzeptieren Sie die auftretenden Irritationen bei sich selbst und nehmen Sie sie einfach als Anlass, mal über Ihre “Mussturbationen” nachzudenken. Dieser Begriff stammt übrigens von Albert Ellis, dem Begründer der REVT.

Ihr Lohn ist ein entspannterer Umgang mit vielen Situationen, in Sie eigentlich lieber nein sagen würden. Über das Wort “eigentlich” schreibe ich aber ein anderes Mal….

So, ich muss diesen Artikel nun leider beenden, weil ich mal…. neee, das schreibe ich nun nicht…. :-)

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Über das Anderssein

Hallo,

sind Sie anders ?

Nick Vujicic - Motivationstrainer

Nick Vujicic - Motivationstrainer

Willkommen im Club der 6,5 Millarden Menschen, die anders sind.

Es ist schon komisch: Wir sind alle verschieden. Alleine in der aktuellen Generation der Menschheit existieren rund 6.500.000.000 Menschen die anders sind als die anderen. Hinzu kommen die Generationen vor uns und nach uns.

Obwohl Anderssein also offensichtlich etwas ganz Normales ist, tun wir uns manchmal so schwer damit, das Anderssein zu akzeptieren.

Toleranz gegenüber anderen Andersseienden

Gesellschaftlich betrachtet liegt der Fokus oft darauf, dass wir uns bemühen, das Anderssein bei anderen zu akzeptieren und zu tolerieren. Ich möchte Sie mit diesem Artikel anregen, Ihr Anderssein zu erkennen und zu akzeptieren und zu tolerieren.

Vielleicht gelingt es Ihnen ja sogar, aus Ihrem Anderssein Kapital zu schlagen – so wie viele Rockstars es tun und taten…

Menschen, die zum Beispiel emotional sehr empfindlich sind, werden von anderen gerne als “Memme” oder als “Weichei gewertet. Dabei wird gerne übersehen, dass es gerade diese Menschen sind, die unsere Seele berühren oder uns als Künstler die Welt verschönern.

Wie schnell bezeichnen wir die überschäumende Energie mancher Menschen als Makel und vergessen dabei wie wichtig es ist, dass es Menschen gibt, die die Energie haben, die Welt weiterzubringen – z.B. in dem sie nützliche Dinge erfinden oder ratz-fatz Entscheidungen treffen.

Gerade im Bereich der psychischen Störungen sind wir schnell dabei zu behaupten, der eine oder andere sei krank, unnormal, verrückt, eine Bedrohung… und haben manchmal einfach nur nicht den Mut zu erkennen, wie wertvoll vielleicht gerade dieser Mensch – sein Anderssein – für uns sein kann. Stattdessen werden Menschen oft in Therapien solange behandelt, bis sie der Norm entsprechen.

Ich kann nicht so sein, wie ich sein will weil andere mich daran hindern…

Immer dann, wenn wir das Gefühl haben, dass wir eine Eigenschaft nicht haben, die andere haben, und die uns imponiert neigen wir dazu zu glauben, wir seien dermaßen anders, dass wir nicht erfolgreich, glücklich und so weiter sein können.

Sie glauben, wenn Ihre Eltern nur etwas netter zu Ihnen gewesen wären, Ihre Großeltern Ihnen nur etwas mehr Vermögen vererbt hätten oder Ihre Mathelehrer nicht so ein Idiot gewesen wäre, dann wären Sie heute viel weiter ? Das wird sich gleich ändern…

Nick Vujicic

Ich möchte Sie hier mit einem Menschen bekannt machen, der sein Anderssein wohl wie kaum ein anderer Mensch unserer Zeit zu seinem Markenzeichen gemacht hat: Nick Vujicic.

Er wurde ohne Arme und ohne Beine geboren, arbeitet als Motivationstrainer und ist ein weltweit gefragter Referent. Sein Motto: “Attitute is Altidude” – also etwa: “Die Einstellung bestimmt die Höhe…”.

Da meine Worte wohl kaum überzeugender sein können als die von Nick Vujicic, empfehle ich Ihnen, sich das folgende Video anzusehen – und am besten gleich alle anderen von ihm auch.

Nick Vujicic

Bitte – wenn Sie das nächste Mal von jemandem behaupten, er sei für dieses oder jenes nicht geeignet und / oder müsse dringend therapiert werden um in dieser Welt zu bestehen, denken Sie bitte an Nick Vujicic – den Mann, der ohne Arme und ohne Beine surft, schwimmt uns als Motivationstrainer arbeitet.

Falls Nick Vujicic Sie zum Weinen bringt können Sie sich auch seine Worte in Erinnerung rufen, dass die “Tränen die Fenster zur Seele waschen”…

Ich wünsche Ihnen ab sofort viel Erfolg beim Anderssein – genießen Sie es, Ihren Weg zu finden und der zu sein, der Sie sein wollen und sein können.

So, wie Nick Vujicic, z.B.

Ihr

Robert Flachenäcker

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Der verloren gegangene “Andere” – auch “Man” genannt. Was wir aus Christian Wulffs Interview lernen können.

Auch Harry Limes hatte Probleme damit, die Verantwortung für sien Tun zu übernehmen.

Auch Harry Limes hatte Probleme damit, die Verantwortung für sein Tun zu übernehmen.

Kennen Sie das:

“Man müsste mal wieder ausspannen…”, sagt der gestresste Kollege zu Ihnen, und meint sich selbst… Er sagt es aber nicht.

Stattdessen sagt er “man müsste mal…”.

Oder:

In einer Projektsitzung sind sich alle einig: “…das Thema müsste man mal angehen…..” – sagen es und alle verlassen den Raum, ohne, dass es irgendjemand angeht. Das Problem bleibt vermutlich ungelöst.

Wie anders kling da ein: “…guter Ansatz Frau Meier, bitte kümmern Sie sich bis Mittwoch 12:00 Uhr um eine Lösung…” ?

Die Bedeutung des Wörtchens “man” in der Kommunikation hat viele Namen. Einer davon ist “Der verloren gegangene Andere”.

Egal, wie das Wort “man” genannt wird, in der Regel deutet es darauf hin, dass ein Sprecher (ein Benutzer dieses Wortes) für das Gesagte nicht die persönliche Verantwortung übernimmt.

Wenn der gestresste Kollege also sagt, dass “man wieder mal Urlaub machen müsse…” scheut er nur die Verantwortung dazu zu stehen, dass er die Entscheidung treffen muss oder er möchte andere nicht damit konfrontieren, dass sie die Entscheidung treffen sollen.

Nur durch Zufall oder aufgrund besonderer Sensibilität fragt ein Nachrichtenempfänger nach, z.B. “…möchten Sie gerne Urlaub machen, Herr Müller, Meier, Schmitt….? – und es entwickelt sich ein Dialog mit Ergebnis.

Im Interview zur Affäre um einen von Christian Wulff bedrohten Bild-Redakteur sagte Herr Wulff z.B. “… man ist ja auch nur Mensch…” oder “…das muss man auch mal so sehen…”.

Herr Wulff, bitte übernehmen Sie die Verantwortung für Ihre Meinung. Sind Sie der Meinung, dass dies oder jenes so zu sehen sei, dann sagen Sie es bitte. Sie sind der Präsident von Deutschland, das politische Vorbild der Nation. Ich finde, da kann man – uups… – ich erwarte, dass Sie für Ihr Tun und für Ihre Aussagen die Verantwortung übernehmen.

Den Leserinnen und Lesern meines Blogs empfehle ich, das Wort “man” möglichst aus Ihrem Sprachgebrauch zu streichen. Übernehmen Sie Verantwortung für Ihre Aussagen. Wenn Sie Urlaub machen wollen, sagen Sie z.B. “…ich möchte vom x-y Urlaub machen”. Oder: “Ich finde, ein Bundespräsident darf auch menscheln…”.

Sie werden damit nicht nur glaubwürdiger sondern Sie erreichen damit, dass sich Ihr Unterbewusstsein daran gewöhnt, dass Sie klare Aussagen treffen können und Ihre Mitmenschen werden es ebenfalls registrieren.

Wenn Sie “man” sagen denken Sie auch “man”. In aller Regel kommt nicht viel dabei heraus.

Also, machen Sie es besser als der Bundespräsident. Werden Sie einfach glaubhaft – und zeigen Sie es unter anderem durch Ihre verbindlichen Aussagen.

So wird man Sie einfach für voller und glaubhafter nehmen…

Hier geht es zum Interview mit Christian Wulff

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Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte…

Die folgenden Zeilen habe ich gefunden. Sie sind nicht von mir. Leider kenne ich den Autor nicht.

Ich finde sie aber sehr empfehlenswert.

Achte auf Deine Gedanken,
denn sie werden Deine Worte.

Achte auf Deine Worte,
denn sie werden Deine Taten.

Achte auf Deine Taten,
denn sie werden Deine Gewohnheit.

Achte auf Deine Gewohnheiten,
denn sie werden Dein Charakter.

Achte auf Deinen Charakter,
denn er wird Dein Schicksal.

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Mit Monty Python ins neue Jahr

oder… was wir aus dem Leben des Brian lernen können,

tja meine Lieben…das Jahr 2011 geht zuende. Das lässt sich nicht ändern.

Hast Du noch eine Rechnung mit dem Jahr offen ? Scheiß drauf – die Kurve kriegst Du heute eh nicht mehr. Wenn bis heute deswegen keine Katastrophe passiert ist, bleibt sie wohl auch bis nächstes Jahr daheim.

Ich habe nur diese zwei Weisheiten für Dich, zum Jahreswechsel:

1. “Jeder nur ein Kreuz…”. Lass Dein altes einfach an der Schwelle zu 2012 stehen. Du hast dann ein ganzes Jahr Zeit, Dir eine neues zu suchen – nicht, dass Du überladen stolperst und an deinen neuen Kreuzen vorbei läufst…

2. Always look on the bright side of life…

Some things in life are bad
They can really make you mad
Other things just make you swear and curse.
When you’re chewing on life’s gristle
Don’t grumble, give a whistle
And this’ll help things turn out for the best…

Ääääääääänd

Always look on the bright side of life (pfeif pfeif pfeif pfeif pfeif pfeif pfeif pfeif :– )

Und schön laut pfeifen, bitte :-)

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Über das Annehmen von Geschenken, Gefälligkeiten und über Integrität

Geschenke zu geben und zu nehmen dient – kulturhistorisch betrachtet – der Erlangung von Vorteilen.

  • Staatsmänner machen / machten sich Geschenke, um sich gegenseitig wohl zu stimmen.
  • Menschen schenken sich gegenseitig etwas, um “geliebt” zu werden, Anerkennung zu finden.
  • Menschen schenken sich etwas, um etwas zu bekommen – was auch immer es ist.

Dagegen ist – so glaube ich, erstmal nichts zu sagen. Jeder Mensch ist darauf angewiesen, anderen etwas zu geben und von anderen etwas zu bekommen.

Wir zahlen über unser Leben betrachtet immer mal etwas aufs Gefälligkeitskonto ein und heben gelegentlich etwas ab. Meistens geschieht das mehr oder weniger auf Augenhöhe. Wohl kaum einer käme auf die Idee, seinem Chef einen teuren Sportwagen zu schenken und die meisten würden es als ungemessen empfinden, wenn man einem Dreijährigen einen Achtzehnkaräter schenkt.

Genau das ist es, was letztlich die Integrität von Menschen gefährdet: Geschenke außerhalb von Augenhöhe.

Wenn jemand, mit großem politischen Einfluss von jemandem, der finanziellen Einfluss hat, ein Geschenk annimmt, dann ist das schon “suspekt”. Wenn ein Staatsmann mit hohem politischem Einfluss immer wieder von Menschen mit finanziellem Einfluss und spezifischen Interessen Geschenke animmt, dann riecht das eigenartig.

Man darf sich nichts vormachen: Geschenke erwarten immer einen Gegenwert – die Selbstfreude (dem anderen etwas zu schenken), geliebt zu werden – oder – ein Gegengeschenk. Selbstloses Schenken ist genauso utopisch wie selbstlose Dienste.

Wir kriegen immer unseren Lohn – für alles was wir tun – so oder so…

Wer Einfluss hat und Geschenke annimmt sollte genau hinsehen, woher dieses Geschenke kommen. Geschenke außerhalb von Augenhöhe machen misstrauisch. je höher der Kontostand auf dem Gefälligkeitskonto desto höher können die Verfügungen sein. Ab einer gewissen Kontobewegung ist die persönliche Integrität in Gefahr.

Ich finde, das sollten auch Bundespräsidenten beachten.

 

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Truthahn mit Whisky … oder fröhliche Weihnachten

Liebe Leser / Innen meines Blogs, liebe Kunden,

rechtzeitig zu Weihnachten möchte ich Ihne mit meinem Lieblings-Weihnachtsgericht ein wenig Freude schenken…

Viel Spaß beim Nachkochen :-)

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Man kaufe einen Truthahn von fünf Kilo (für sechs Personen) und eine gute
Flasche Whisky.
Dazu Salz, Pfeffer, Olivenöl und Speckstreifen.

Truthahn mit Speckstreifen belegen, schnüren, salzen, pfeffern und etwas
Olivenöl dazugeben.
Ofen auf 200°C einstellen. Ein Glas Whisky einschenken und auf gutes
Gelingen trinken.

Den Truthahn auf einem Backblech in den Ofen schieben. Nun schenke man sich
zwei schnelle Gläser Whisky ein und trinke wieder auf gutes Gelingen.

Den Thermostat nach 20 min. auf 250°C stellen, damit es ordentlich brummt.
Danach schenke man sich zwei bis drei weitere Whisky ein.

Nach halm Schdunde öffnen, wenden und den Braten überwachn. Die
Fisskieflasche ergreiff unn sisch eins hinner die Binde kippn. Nach ner
weitern albernen Schunnde langsam bis zzum Ofen hinschlenderen uhd die
Trute rumwenden. Drauf achtn, sisch nitt die Hand zu vabrennn an di
Schaisss-Ohfndür.

Sisch waidere ffünff odda siehm Wixki innen Glas sisch uhn dann unn so wech
haunn. Di Drute weehrent drrai Schunn nt (iss auch egal) waiderbraan un
all sehn Minud n pinkelln.

Wenn irntwi möchlisch, sum Trathuhn hinkrieschn unn den Ohwn aus m Viech
ziehn. Nommal ein Schlugg geneemign un anschliesnt wida fasuchn, das Biest
rauszukriegn. Den fadammt n Vogel vom Bodn auffläsen unn auffer Bladde
hinrichten.

Uffbasse, das nitt Ausrutschn auff m schaissffettichn Kühnbodn.
Wenn sisch droßdem nitt fameidn, fasuhn wida auf
ruschichtnodersohahahahahaisallesjaehhhscheissegaaalll

………………………….Ein wenig schlafen.

Am nächsten Tag den Truthahn mit Mayonnaise und Aspirin kalt essen.

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Über die Wichtigkeit von Projektrollen

Hamlet: Die Rolle der Rollen (Bild: wikipedia.de)

Projekte sind der ideale Ort für Missverständnisse hinsichtlich der Rollen der beteiligten Personen.

Wohl in kaum einer anderen Organisationsform ist es möglich, dass der eigene Linienvorgesetze nun plötzlich Zuarbeiter wird, der eigentliche Linienspezialist plötzlich eine Führungsrolle übernimmt und Externe eine Schlüsselrolle spielen.

Wenn da die Rollen und das rollenspezifische Verhalten nicht geklärt sind, sind Probleme vorprogrammiert.

Ein Beispiel:
Sind Sie Projektleiter oder Projektmanager ?
Wissen Sie es nicht ? Dann wird es Zeit, dass Sie das klären. Sonst arbeiten Sie vielleicht an Ihrer Aufgabe vorbei..

Ich schreibe mal, was ich glaube, was ein Projektleiter so macht:

  • Er steht im politischen Fokus
  • Mobilisiert Ressourcen
  • Trifft grundsätzliche Richtungsentscheidungen
  • Hat die Verantwortung für das Projekt gegenüber dem Sponsor / Auftraggeber oder ist sogar der Auftraggeber.

Und nun der Projektmanager:

  • Macht Pläne
  • Setzt Ressourcen ein
  • Drängt auf Grundsatzentscheidungen
  • Diskutiert mit Spezialisten
  • Managed Risiken
  • Budgets

Je nachdem, welche Rolle Sie innehaben, müssen Sie anders agieren und entscheiden, um zu Ihrem rollenspezifischen Ziel zu gelangen.

Als Projektleiter müssen Sie vielleicht viel mehr diplomatisches Geschick mitbringen, als in der Position des Projektmanagers.
Als Projektmanager brauchen Sie vielleicht eher Planungskompetenz als Präsentationskompetenz.
Als Projektleiter müssen Sie öfter präsentieren, als Projektmanager öfter moderieren.
u.s.w. u.s.w.

Wichtiger als die Klärung jedes Details ist mir in diesem Zusammenhang, dass Sie sich überhaupt bewusst machen, in welcher Rolle Sie gerade unterwegs sind:

  • Fragt man Sie als “die Muter der Kompanie” oder als denjenigen, der eine strategische Entscheidung zu treffen hat ?
  • Sind Sie gerade als Spezialist gefragt oder als jemand, der eine politische Entscheidung umsetzten soll ?
  • Sind Sie: Spezialist, Teamleiter, Gruppenleiter, Linienverantwortlicher, Vater, Mutter, Onkel ?

Es geht gerade um diesen Moment Ihrer Arbeit – innerhalb des Projektteams und außerhalb (in der Linie z.B.). Je nachdem in welcher Rolle Sie sich gerade fühlen agieren Sie für andere wahrnehmbar. Wenn Sie als “Mutter der Kompanie” strategische Grundsatzenscheidungen besprechen, werden Sie vermutlich nicht ernst genommen.

Aus meiner jahrelangen Erfahrung weiß ich, dass viele Projekte aufgrund mangelnder Rollenklärung in Schieflage geraten. Der Klassiker ist für mich der “Projektleiter”, der lieber auf Spezialistenebene mitdiskutiert, als sich um die strategischen Entscheidungen zu kümmern.

Welche Rollen auch immer verschoben sind:

Es ist eine Projekt-Führungsaufgabe die Rollen zu klären. Das beginnt beim Auftraggeber / Sponsor, der sich oft seiner Projektrolle nicht bewusst ist, geht über das PMO bis hin zum Spezialisten im Projekt.

Wenn sich Rollen und Aufgaben im Projekt klären ist viel gewonnen. Ich empfehle diese Klärung vom Projektbeginn an.

Storming – Norming – Performing... also erst nach dem “Norming” wird performed. Der Sturm (der Klärungen) sollte möglichst kurz sein.

Zur Klärung von Rollen und der damit verbunden Frage, welche Kompetenzen bei dem ein oder anderen Rolleninhaber noch auszubilden sind eignet sich die Technik des Coachings besonders gut.

Wie auch immer Sie es angehen: Ich wünsche Ihnen für Ihr Projekt ein klares Rollen- und Aufgabengefüge von oben nach unten und zurück…

Dann klappt das schon mit time, scope und budget…

Übrigens: An dieser Stelle erwähne ich gerne, dass ich dem PRINCE2-Ansatz folge, wonach es im Projekt keinen Projektleiter zu geben braucht sondern nur einen Projektmanager (und darüber den Lenkungsausschuss).

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Love it – change it – leave it – oder, wie man mit einer einfachen Erkenntnis glücklicher wird

Gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
Den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
Und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Kennen Sie Menschen, die immer wieder in Situationen feststecken, die völlig selbstzerstörerisch anmuten ?

Ich schon. Ich erlebe sie in meiner Beratungspraxis als Privatmenschen (besonders in Lebenspartnerschaften) und im unternehmerischen Umfeld als Unternehmer und als Mitarbeiter.

Ich erlebe Ehepartner, die seit 20 Jahren unglücklich miteinander sind und dieses Unglück auch nach außen zeigen. Da wird sich gegenseitig in aller Öffentlichkeit gemaßregelt, beschimpft und angefeindet.

Ich lerne Menschen kennen, die seit Jahren in ihrem Beruf unglücklich sind und sich nur noch mit Mühe jeden Tag zur Arbeit schleppen – natürlich nicht, ohne bei jeder Gelegenheit zu erwähnen, wie schlecht alles ist.

Oft höre ich Aussagen wie: “Wenn die anderen sich nur mal ändern würden….”, “wäre mein Chef netter, wäre ich glücklicher…” oder “Verdammt, meine Frau muss doch mal mehr Zeit mit mir verbringen….” u.s.w. u.s.w.

Es gibt, liebe Leser, nur einen einzigen Menschen, der Ihre unangenehe Situation beenden kann, und zwar Sie selbst – sonst niemand.

Letztlich haben Sie genau drei Handlungsmöglichkeiten:

  1. Love it
  2. Change it
  3. Leave it

Egal. wie Sie es drehen und wenden: Es werden nicht mehr – und es sind nicht weniger. Was bedeutet das nun für Sie, wenn Sie sich in einer Situation (Arbeit, privat…) unwohl fühlen ?

Love it

Werden Sie sich bewusst, ob sie sie Situation nicht vielleicht doch mögen; Vielleicht fühlen Sie sich ja in der Rolle desjenigen, der alles richtet und dem man alles auf den Tisch legen kann ja insgeheim wohl. Schmeichelt es Ihnen, wenn man Ihnen Aufgaben und Verantwortungen überträgt ? Dann stehen Sie einfach dazu. Ersetzen Sie Ihr Jammern durch die Selbsterkenntnis: “Ja, ich mag wie es ist, ich liebe es….”.

Wenn nicht, also wenn Sie mit Ihrer Situation wirklich unzufrieden sind, dann

Change it

Investieren Sie Ihre Energie in die Veränderung. Werden Sie sich klar, wie Sie es gerne hätten. Das beginnt mit den Arbeitszeiten und es endet mit der Gestaltung der gemeinsamen Freizeit mit Ihrem Partner.

Gestalten Sie Ihren Tag. Laufen Sie los. So, wie Sie es wollen. Ihr Umfeld folgt Ihnen – vielleicht. Vielleicht aber auch nicht.Das ist gut möglich.

Erkennen Sie und gestehen Sie sich ein, wenn Ihre Möglichkeiten erschöpft sind. Stoppen Sie, bevor Sie selbst erschöpfen. Reiten Sie keine toten Pferde, satteln Sie lieber um…

Leave it

Also: Wenn Sie alles versucht haben und sich die Situation nicht so verändert, dass Sie für Sie selbst gut ist, satteln Sie um.

Steigen Sie ab vom toten Pferd. Anstatt dieses nun auf dem Rücken zu tragen, suchen Sie sich ein neues Pferd, oder einen Maulesel, die Bahn oder ein Fahrrad. Sie können auch zu Fuß gehen. Das spielt keine Rolle. Wenn Sie den toten Gaul erstmal von Ihren Schultern nehmen, haben Sie genug Kraft, um den vor Ihnen liegenden Weg zurück zu legen – so oder so…

Hierbei ist eines besonders wichtig: Machen Sie sich völlig klar, worauf Sie zulaufen, fahren oder reiten und nicht, wovor Sie weglaufen.

Beschreiben Sie für sich, was Sie haben wollen und was Sie nicht wollen. Aber gehen Sie dem entgegen, was Sie wollen.

Das ist der Weg, der zu Ihrem Glück führt.

Unglück garantiert

Ich bin sicher, die meisten Unglücke in Beziehungen und in der Arbeitswelt entstehen, weil viele Menschen die unmögliche Aufgabe auf sich nehmen, die Dinge ändern zu wollen, die unveränderlich sind:

  • Doofe Kollegen
  • Blöde Chefs
  • Muffelige Ehepartner
  • Die Anzahl der Sonnenstunden
  • Die Anzahl der Regentage

Sie – und nur Sie - haben es in der Hand, welche Option Sie wann wählen. Also bitte jammern Sie nicht rum, wenn Sie sich entscheiden, unterhalb Ihrer Möglichkeiten zu leben und lieber ein totes Pferd auf dem Buckel durch die Wüste tragen als leichtfüßig an einem Bach entlang zu spazieren.

Sie haben nur diese drei Optionen: Love it, Change it or leave it… Nutzen Sie diese…

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